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Roulette und Physik

Das klassische Roulette, wie es in den Spielbanken und Casinos in der realen Welt gespielt wird, gehorcht den Gesetzten der Physik. Zwar ist die Konstruktion des Kessels so ausgelegt, dass mit das Ergebnis ein möglichst zufälliges ist, aber wer die Masse der Kugel, Neigung der Bahn, Trägheit des Kreisels in ein mathematisches Modell einfließen lässt, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit voraussagen, in welchem Segment des Kessels die Kugel letzen Endes zu stehen kommen wird. Mit dieser Tatsache haben sich schon lange nicht nur Zocker sondern auch renommierte Universitäten beschäftigt. Studenten haben ihr Wissen um Mathematik und Physik benutz und sich genau wie beim Black Jack in den Casinos von Vegas ihr Studiengeld gehörig aufgebessert.

So gab es etwa in den 80 er und 90 er Jahren des vorigen Jahrhunderts einen Club von Physikstudenten und Computertüftlern, die sich den Namen “The Eudaemonics” zugelegt hatten. Sie machten die Casinos von Las Vegas in den frühen Achtzigern unsicher. Ihre Schuhsolen waren ausgehöhlt um platz für kleine Rechner zu schaffen. Der Mastermind der Aktion war ein gewisser Mr. Farmer. Er hatte die benötigten Programme entwickelt. Heute ist er Professor am Santa Fe Institute.

Um das Casino um beträchtliche Summen zu erleichtern, war ein 2 Mann Team nötig. Einer Beobachtete mit Stoppuhr mit einem Zehenschalter den Roulettekessel. Die Daten wurden vom Computer in seiner Sohle ausgewertet. Diese Ergebnisse gingen per Funk an den Komplizen. Dieser hatte ebenfalls im Schuh einen Vibrator, der die Signale auffing und der Spieler setze auf das ermittelte Segment. Es war notwendig, möglichst spät die Chips zu setzen. Farmer sagt, dass er und seine Kumpanen so einige hunderttausend Dollar gewonnen haben.

  • Folien sagt:

    Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen mit uns teilen. Danke dafür.
    Gruß Karin

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