Werde jetzt ein Roulette Profi

Roulette Lexikon

Einheit (Stück)

Größenordnung des Einsatzes auf einem Chancenteil.

Equilibre

siehe „Ausgleich“.

 

L

Labouchère

siehe „Amerikanische Abstreich-Progression“.
Louis, Louis d’or

M

Manque

Einfacher Chancenteil der Zahlen 1-18.

Marsch

Bezeichnung für eine durch Regeln vorgegebene Setzweise, zum Beispiel, nach 3-mal Rot auf Schwarz zu setzen.

Martingale
Progression auf den einfachen Chancen, bei der der Einsatz nach jedem Verlust verdoppelt wird.

Masse égale

Bezeichnung für ein methodisches Spiel, das ausschließlich mit Stücken gleicher Werteinheit operiert und grundsätzlich nicht progressiert.

Maximum

Der erlaubte Höchsteinsatz. Das Maximum ist nach Chancen gestaffelt. Am höchsten ist es auf den einfachen Chancen, am niedrigsten auf der vollen Nummer.

Mehrfache Chancen

Mehrfachchancen. Chancen, die im Gewinnfall das Mehrfache des Einsatzes zahlen.

N

Nase

Eine durch einen Einercoup unterbrochene Serie, zum Beispiel:
Rot-Rot-Rot-Rot-Schwarz-Rot-Rot.

Nebennummern

auch Nachbarn genannt (franz. Les Voisins). Die im Kessel nebeneinander liegenden Nummern. Zum Beispiel werden bei „17-vier-vier“ die 4 Nebennummern der 17 gespielt, also 4, 21, 2, 25, 17, 34, 6, 27, 13

O-P

Orphelins

(frz.: Waisenkinder). Kombinationsspiel mit den Nummern zwischen Großer und Kleiner Serie. Das Spiel erfordert 5 Stücke für die Nummern 1 (en plein), 6/9 (cheval), 14/17 (cheval), 17/20 (cheval) und 31/34 (cheval).

PLEIN-Zahl

Der Satz auf der vollen Nummer. Auszahlung: 35fach plus Einsatz. Beim Plein-Gewinn ist es üblich, „ein Stück für die Angestellten“ abzugeben.

Pair

Einfacher Chancenteil der 18 geraden Zahlen.

Pascal,

Blaise, frz. Mathematiker und Philosoph (1623-1662). Grundlagen zur Wahrscheinlichkeitsrechnung. Stellte das Pascal’sche Dreieck auf. Er erfand eine Rechenmaschine und konstruierte das erste Roulette (Rädchen), um Gesetze der Wahrscheinlichkeitsrechnung zu beweisen

Paroli

Spielart, bei der nach einem Treffer Einsatz und Gewinn für das nächste Spiel stehen bleiben in der Hoffnung, dass sich der Einsatz potenziert, wenn sich die gesetzte Chance wiederholt.

Partie

Abgeschlossener Spielabschnitt, der mit Gewinn oder Verlust als beendet gilt.

Passe

Einfacher Chancenteil der Zahlen 19-36.

Perdante

(franz) Die verlierende Chance. Gegenteil: Gagnante – gewinnende Chance.

Permanenz

Fortlaufende Folge der am Roulette gefallenen Nummern. In den meisten europäischen Casinos werden die Permanenzen opto-elektronisch erfasst. Sie dienen den Spielbanken zur Kontrolle der Normalverteilung und stehen den Gästen als Computerausdruck zur Verfügung.

Permanenzen sind eigentlich keine Zahlen, sondern eine Produktion von Zufällen. Die Zahlen spielen überhaupt keine Rolle!

Phänomen

Sehr seltenes, an das Unwahrscheinliche grenzendes Rouletteereignis. So soll zum Beispiel eine Serie von 29-mal nacheinander Passe gelaufen sein. (Ernst hat selbst 26 mal Schwarz in Folge im Casino Hohensyburg erlebt)

Platzer

Der nach systematischem Spiel eingetretene Verlust eines bestimmten Spielkapitals. Systemspieler verfügen darüber hinaus in der Regel über hinreichendes Reservekapital. (Spieler der Strategie von Herrn Fiege auch)

Platzierung

Das Belegen eines Chancenteils, das entweder vom Spieler selbst oder — außer bei einfachen Chancen und Dutzenden und Kolonnen — vom Croupier vorgenommen wird.

Progression

Die Steigerung der Einsätze. Es gibt Progressionen, die im Verlust steigern, um bei erwartetem Ausgleich von höheren Einsätzen zu profitieren und solche, die im Gewinn steigern, um die Gunst der Stunde mit höheren Sätzen zu nutzen.

Q-R

Quick Table

Spieltisch mit schnellem Drehtempo, meist ohne Sitzgelegenheit. Die Spieler müssen alle Einätze selbst vornehmen (mit Ausnahmen).

Rateau

Arbeitsgerät des Croupiers zum Plazieren und Einziehen der Jetons. In kleinerer Ausgabe auch als Gäste-Rateau verfügbar.

Restanten

Nummern oder Chancen, die in einem bestimmten Spielabschnitt stark zurückgeblieben oder gar nicht erschienen sind. Gegenteil: Favoriten bzw. Dominanten.

Rotation

Ein Spielabschnitt von 37 Coups, wobei alle 37 Nummern die rein theoretische Chance haben, getroffen zu werden. Praktisch erscheinen in einer Rotation nur rund 24 der 37 Nummern. (Siehe Drittelgesetz)

Roulette-Gesetze

Empirisch festgestellte Regelhaftigkeit im Erscheinen von Nummern und Chancen, im Gegensatz zu mathematisch- statistisch nachweisbaren (Natur)-Gesetzen wie Serienhäufigkeit, Häufigkeitsverteilung oder Drittelgesetz.

S

Saalchef

Dem Chefcroupier übergeordneter Casino-Mitarbeiter.

Sektor

Kessel-Ausschnitt, zum Beispiel die „Große Serie“, die „Kleine Serie“, die „Orphelins“, das „Zéro-Spiel“ oder eine Nummer mit ihren Nebennummern. Sektorenspiele gelten als die gängigsten, nicht-strategischen Zockerspiele. Von Ernst und Steffi nicht empfehlenswert.

Signal

Einsatzbefehl aus Regeln eines methodischen Spiels.

Spannung

Grosse Differenz zwischen Chance und Gegenchance. Siehe auch „Ecart“.

Statistischer Ecart

Siehe „Ecart“

Stück

Allgemeine Bezeichnung für Jeton oder Satzeinheit.

T

Tableau

Das grüne (im modernen Outfit auch blaue oder rote) Filztuch mit dem Aufdruck aller Satzfelder der 37 Nummern zur Platzierung der Einsätze.

Teilung

Sätze auf den einfachen Chancen, die nach Erscheinen von Zéro gesperrt sind, können auf Wunsch geteilt werden.

Tendenz

Kurzzeitig gleichgerichteter Überhang. Spielmethoden, die die augenblickliche Tendenz nutzen, gelten als weniger kapitalintensiv als Spiele auf den bisweilen niemals erzielbaren Ausgleich.

Tilgungskraft

Begriff zur Umschreibung der Satzerhöhung bei Progressionen und Überlagerungen. Zum Beispiel ist die Tilgungskraft bei der d’Alembert-Progression beim ersten Satz am stärksten; sie nimmt um so mehr ab, je höher die Einsätze progressiert werden.

Trinkgeld

Üblicherweise erhalten Croupiers bei jedem Plein-Treffer ein Stück „für die Angestellten“. Weitere Zuwendungen, insbesondere unter dem Gewinnwert eines Pleintreffers, sind nur bei wiederholten Gewinnen angebracht. Croupiers werden in den meisten europäischen Spielbanken nach einem Punktesystem ausschließlich aus dem Tronc bezahlt und sind daher streng auf ihre Zuwendungen bedacht. Siehe auch „Plein“.

U-W

Überlagerung

Superpositionen, wobei man im Rahmen einer Progression länger auf der jeweiligen Stufe verbleibt mit dem Effekt, dass die Einsätze sanfter ansteigen.

Wahrscheinlichkeit

Messwert zwischen 0 und 1, wobei 0 den Nichteintritt und 1 den sicheren Eintritt eines Ereignisses bezeichnet. Die Wahrscheinlichkeit ist der Quotient aller günstigen durch die Zahl aller möglichen Fälle.

Wells-Progression

Eine abgewandelte d’Alembert-Progression, die mit 10 Stücken als Grundeinheit beginnt und den Einsatz nach jedem verlorenen Coup um 1 Stück erhöht und nach jedem gewonnenen Coups um 1 Stück reduziert. Auf diese Weise wird die ursprüngliche d’Alembert-Progression zwar abgeflacht, aber in der Tilgungskraft auch verwässert.

X-Z

Zéro

Die Null ist die 37. Zahl des Roulette. Bei Zéro werden alle Einsätze auf den einfachen Chancen gesperrt oder auf Wunsch geteilt. Dutzende und Kolonnen verlieren bei Zéro sofort. Im übrigen ist Zéro eine Nummer wie jede andere, insbesondere werden die darauf platzierten Einsätze behandelt wie bei jeder anderen Nummer.

Zérospiel

Kombinationsspiel auf die Nebennummern von Zéro. Erforderlich sind 5 Stücke; gesetzt werden 0/3, 12/15, 32/35 à cheval und 26 en plein.

Zufall

Der Zufall — und somit der Kugelfall beim Roulette — ist in den Schranken der Wahrscheinlichkeit (3fache Standardabweichung) mit unterschiedlicher Zutreff-Quote und in Abhängigkeit vom Grad der Abweichung prognostizierbar.

Bewerte diesen Artikel
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

Bis jetzt keine Bewertung
Loading...

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

*